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Änderungen zum Vergabemindestlohn stellen Eingriff in die Tarifautonomie dar

Erklärung Thomas Lambusch, Arbeitgeberpräsident der VU

Änderungen zum Vergabemindestlohn stellen Eingriff in die Tarifautonomie  dar

An unserer grundsätzlichen Auffassung zum Unsinn eines Vergabemindestlohnes hat sich nichts geändert: Es gibt einen bundeseinheitlichen Mindestlohn in Höhe von derzeit 8,84 Euro. Eine darüberhinausgehende länderspezifische Regelung ist nicht erforderlich, rechtlich fragwürdig und bedeutet einen weiteren, durch nichts zurechtfertigenden Eingriff in die Tarifautonomie. Noch mehr unnötige Bürokratie für unsere heimische klein- und mittelständische Wirtschaft wird erzeugt - ob das das Interesse an Aufträgen der öffentlichen Hand gerade durch das Handwerk fördert, ist mehr als fraglich. Zum Ausgleich dieser überflüssigen und teuren Last bürdet die Regierung den Bürgern Mehrkosten auf, die nicht einmal sie selbst beziffern kann. Verantwortliche, bürgerfreundliche Politik sieht anders aus.

Die uns vorliegenden Informationen sowie die heutige Verlautbarung der Regierungskoalitionen lassen zumindest erkennen, dass die CDU erfreulicherweise die SPD dazu hat bewegen können, sich wenigstens an den leistungsgerechten Tarifverträgen der betroffenen Branchen zu orientieren. Und nicht am realitätsfernen Tarif des öffentlichen Dienstes."

Die Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V. (VU) ist die Dachorganisation von derzeit 35 Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden in MV und zugleich Landesvertretung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und Landesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Die Mitgliedsverbände der VU repräsentieren mit ihren gut 5.000 Mitgliedsunternehmen und 200.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern knapp 50 Prozent aller Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern.

Kontakt für Nachfragen:
Sven Müller
Geschäftsführer
Tel. +49 385 6356 - 142
Fax: +49 385 6356 - 151
E-Mail: mueller@vumv.de
www.vumv.de
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