Arbeitsmarkt im Januar

M+E-Industrie bietet besonders attraktive Ausbildungsplätze

Arbeitsmarkt im Januar

‚ÄěDer leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit im Norden ist offenbar saisonbedingt und macht uns deshalb derzeit keine grundlegenden Sorgen‚Äú, erkl√§rt Dr. Nico Fickinger, Hauptgesch√§ftsf√ľhrer von NORDMETALL zu den heute ver√∂ffentlichten Arbeitsmarktdaten f√ľr den Januar.

‚ÄěWeder der geplante Austritt Gro√übritanniens aus der EU noch die angek√ľndigte Abschottung des Handelspartners USA durch den neuen Pr√§sidenten Donald Trump werfen offenbar vorab dunkle Schatten auf den Arbeitsmarkt. Deshalb darf der leichte R√ľckgang der Besch√§ftigung im verarbeitenden Gewerbe nicht √ľberinterpretiert werden‚Äú, so Fickinger weiter.

Dass aber in allen norddeutschen Bundesl√§ndern trotz gro√üen Stellenangebots noch tausende Jugendliche ohne Ausbildungsplatz seien, gebe Anlass zur Besorgnis, sagte der NORDMETALL-Hauptgesch√§ftsf√ľhrer. Ungelernte Arbeitskr√§fte unterl√§gen einem deutlich h√∂heren Risiko, arbeitslos zu werden, eine erfolgreiche Berufsqualifizierung sei nach wie vor die beste Risikovorsorge.

‚ÄěAllein in Hamburg stehen 5.700 unvermittelten Jugendlichen 7.700 freie Ausbildungspl√§tze gegen√ľber, viele davon auch in der Metall- und Elektroindustrie. Mit 984 Euro im ersten und 1.072 Euro im vierten Lehrjahr ist die Verg√ľtung nach Tarifvertrag in unserer Branche, dem Herz der Wirtschaft, besonders attraktiv. Und sie steigt weiter, ab April auf 1.004 bis 1.094 Euro im Monat. Wir laden alle motivierten Jugendlichen im Norden, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, ein: Gehen Sie in Ihre n√§chstgelegenen Metall- und Elektrobetriebe, um die Vielfalt von Ausbildung und Arbeit in unserer Industrie kennenzulernen‚Äú, so Fickinger.

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