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Landtagswahl 2026 Arbeitgeber sehen die Wahlprogramme von FDP und CDU wirtschaftspolitisch vorn

„Die Wirtschaft braucht nach der Landtagswahl keinen neuen Katalog guter Absichten. Sie braucht Entscheidungen, die Investitionen ermöglichen, Fachkräfte sichern und Unternehmen Freiraum zum Arbeiten lassen. Genau daran haben wir die Programme gemessen“, erklärt Thomas Maync, Vizepräsident der VU.

Besonders deutlich werden die Unterschiede bei der Fachkräftesicherung. CDU, SPD, Grüne und FDP greifen internationale Fachkräftegewinnung und schnellere Anerkennungsverfahren ausdrücklich auf und begreifen diese zu Recht als positive Standortfaktoren. Die CDU bezeichnet gezielte Arbeitsmigration als Voraussetzung für weiteres Wachstum und will Anerkennungs-, Integrations- und Willkommensangebote bündeln. Die FDP setzt ebenfalls auf internationale Fachkräfte sowie beschleunigte und digitalisierte Verfahren. Die AfD stellt Arbeitsmigration dagegen ausdrücklich hinter die Ausschöpfung inländischer Potenziale zurück. Aus Sicht der VU geht das an den Notwendigkeiten der demografischen Entwicklung und der Realität des Arbeitsmarktes vorbei.

Auch in der Energiepolitik trennt sich die Spreu vom Weizen. Für die VU zählen Versorgungssicherheit, wettbewerbsfähige Preise und verlässliche Investitionsbedingungen. Die FDP verbindet diese Punkte mit Technologieoffenheit, Netzausbau und Speichertechnologien. Andere Programme setzen deutlich stärker auf politische Zielvorgaben, Regulierung und Preissteuerung.

„Für Unternehmen ist Energiepolitik keine ideologische Gesinnungs-frage. Entscheidend ist, ob Energie bezahlbar, verfügbar und planbar bleibt. Wer hier zusätzliche Unsicherheit schafft oder sich wider besseren Wissens in unwägbare Abhängigkeiten von anderen Staaten begibt, schwächt den Standort“, so Maync.

Des Weiteren stellt er heraus: „Die Untersuchung ist keine Wahlempfehlung. Sie bewertet ausschließlich, wie stark die Programme mit den wirtschafts- und arbeitgeberpolitischen Positionen der VU über-einstimmen. Entscheidende Themen hierfür sind unter anderem Wirtschaftspolitik, Fachkräftesicherung, Bildung, Energie, Bürokratieabbau, Infrastruktur, Sozialpartnerschaft und Standortklima.“

Für die VU ist klar: Mecklenburg-Vorpommern braucht nach der Wahl eine Politik, die wirtschaftliches Wachstum auch künftig möglich macht. Dazu gehören private Investitionen, weniger staatliche Vorgaben und finanzielle Belastungen, verlässliche Energiebedingungen und ein offener Arbeitsmarkt für internationale Fachkräfte.

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