NORDMETALL zu Arbeitsmarktzahlen

Die angespannte wirtschaftliche Situation in der M+E-Branche macht sich immer deutlicher bemerkbar: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten innerhalb der M+E Branche in Mecklenburg-Vorpommern um 500 Stellen zum Vorjahreszeitraum gesunken.
Der Rückgang der Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in der Metall- und Elektroindustrie sowie im verarbeitenden Gewerbe in Mecklenburg-Vorpommern bedeutet erhebliche Verluste in der Wertschöpfung. Das stellt eine ernsthafte Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts dar. Ein schrumpfender Beschäftigungsstand in diesen Sektoren schwächt die gesamte Wertschöpfungskette in der Fertigung, der Montage sowie aller angegliederten Dienstleistungen.
“Die Tatsache, dass die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter abnimmt ist ein deutliches Alarmsignal. Auch, wenn zumindest am Arbeitsmarkt auf Bundesebene eine leichte Stabilisierung zu verzeichnen ist, dürfen wir uns in einzelnen Regionen nicht in Sicherheit wiegen. Wir brauchen attraktive Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen, die eine bürokratiearme Arbeit ebenso begünstigen, wie eine schlanke und passgenaue Fachkräfteeinwanderungsstrategie. Die Metall- und Elektroindustrie bietet hervorragende Arbeitsbedingungen und attraktive Arbeitsplätze in einer zentralen Zukunftsbranche.” sagt Thomas Küll, Mitglied der Geschäftsleitung der Arbeitgeberverbände NORDMETALL und AGV NORD und zuständig für Bildung, Arbeitsmarkt und Fachkräfte.