Wiederwahl

Lars Schwarz einstimmig als Arbeitgeberpräsident der VU wiedergewählt. Arbeitgeber in MV fordern zur Landtagswahl klare wirtschaftspolitische Antworten.

Die Mitgliederversammlung der VU – Die Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern hat am 4. Juni 2026 im Tagungshotel Schloss Hasenwinkel turnusgemäß ihr Präsidium neu gewählt. Lars Schwarz wurde dabei einstimmig für weitere vier Jahre als Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V. bestätigt.

Ebenfalls einstimmig zu Vizepräsidenten gewählt wurden Robert Dreves (Nordmetall e.V.), Thomas Maync (Bauverband MV e.V.) und Günter J. Stolz (Regionaler Unternehmerverband Mecklenburg-Strelitz e.V.).

„Die einstimmige Wiederwahl ist ein starkes Signal der Geschlossenheit unserer Mitgliedsverbände. Ich danke für das Vertrauen und sehe darin zugleich einen klaren Auftrag: Wir werden auch in den kommenden Jahren mit Nachdruck für die Interessen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern eintreten“, erklärte Lars Schwarz nach seiner Wiederwahl.

Mit Blick auf die Landtagswahl am 20. September machte Schwarz deutlich: „Die Landtagswahl ist eine Richtungsentscheidung für Mecklenburg-Vorpommern: Wer unser Land wirtschaftlich stark, beschäftigungsfähig und zukunftsfest machen will, muss die Betriebe endlich wieder in den Mittelpunkt der Landespolitik stellen. Wir Arbeitgeber erwarten von allen demokratischen Parteien klare Antworten auf die drängenden Fragen: Wie sichern wir Arbeits- und Fachkräfte, wie senken wir Bürokratie und Kosten, wie stärken wir Bildung, Infrastruktur und Investitionen in Mecklenburg-Vorpommern?“

Die VU werde sich weiterhin für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie, eine verlässliche Energie- und Infrastrukturpolitik sowie eine bessere Fachkräftesicherung einsetzen. Mecklenburg-Vorpommern brauche Unternehmen, die investieren, ausbilden und Beschäftigung sichern könnten. Dazu gehöre auch eine klare Haltung für Weltoffenheit: Nur ein Land, das Menschen willkommen heißt und internationale Arbeits- und Fachkräfte als Teil seiner Zukunft begreift, bleibe als Wirtschafts- und Arbeitsstandort erfolgreich. Dafür müssten Politik und Verwaltung die wirtschaftlichen Realitäten stärker in den Mittelpunkt stellen.

„Eine gute Perspektive für Mecklenburg-Vorpommern wird es nur geben, wenn Politik die Sozialpartner auch künftig ernsthaft einbezieht – Arbeitgeber und Gewerkschaften. Wer tragfähige Lösungen für Arbeit, Ausbildung, Fachkräftesicherung und Wettbewerbsfähigkeit will, muss diejenigen an den Tisch holen, die Verantwortung in den Betrieben und auf dem Arbeitsmarkt tragen“, so Schwarz.

Die VU – Die Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern vertritt als Spitzenorganisation die sozial- und wirtschaftspolitischen Interessen ihrer Mitgliedsverbände und Unternehmen im Land.

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